DESIGN/ SALESTHINKING

– EIN KATALYSATOR FÜR NEUE IDEEN –

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Die Idee von Design- oder Sales-Thinking ist:

„die Perspektive seines Kunden einzunehmen“!

 

Design Thinking spiegelt eine neue Denkweise wieder – nicht der Konsument muss sich den Dienstleistungen, Produkten oder Strukturen anpassen, vielmehr gestaltet er sie, so Dr. Bernhard G. Förg, Gründer von „Der Business-Designer“.

Hasso-Plattner, Gründer von „SAP“, beschreibt Design Thinking als ein Prozess unter Einbindung der Nutznießer, des bewussten, absichtsvollen und planmäßigen Gestaltens von Objekten, Systemen oder Strukturen.

In der Wirtschaft hat sich Design Thinking von einer Kreativitätstechnik mittlerweile hin zu einem Treiber des Unternehmenswandels entwickelt. Das Konzept des Design Thinking erfreut sich international zunehmender Beliebtheit. Nach einer Untersuchung des Hasso-Plattner-Institutes verändern viele Unternehmen mit Design Thinking ihr Angebot, in Wirklichkeit aber meistens sich selbst.

 

„Design Thinking“

– beginnt damit die Rolle zu tauschen, beginnen wir beim Designer –

dies sollten wir alle vermehrt einsetzen.

 

Aber was genau heisst Denken wie ein Designer?

Im Idealfall untersuchen Designer ein Problem aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln. Sie integrieren die verschiedenen Aspekte, sie stellen Fragen, sind experimentierfreudig sowie fähig zur Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Fachleuten. Und: Sie haben das Wissen verinnerlicht, dass es mindestens eine neue Lösung gibt, die besser ist, als die bestehende. Wer dieses Denken verinnerlicht, hat ein ideales Werkzeug für die Entwicklung von wahren Innovationen – und zwar nicht nur im Produktbereich sondern auch für Dienstleistungen, ja gar für soziale Fragestellungen. Der „Design Thinking“ Prozess der d.school Standford verläuft durch sechs jeweils iterative Phasen: Zunächst wird versucht, etwas zu verstehen, das heisst die Ausgangslage wird genau analysiert. In der zweiten Phase ist Empathie sehr wichtig: Hier wird ganz genau beobachtet oder allenfalls werden auch Leute befragt, die vom entsprechenden Problem betroffen sind. Die dritte Phase beinhaltet das Definieren und Einnehmen verschiedener Perspektiven. Danach – in der vierte Phase – werden neue Ideen gesucht und daraus schon möglichst bald Prototypen erstellt. Diese müssen nicht schön oder formvollendet sein. Es geht lediglich darum, damit möglichst schnell auch die sechste Phase einzuleiten: Nämlich die Prototypen zu testen und dann zu verfeinern. Wichtig ist, dass stets mit Prototypen gearbeitet wird. Diese brauchen nicht komplex oder teuer zu sein. Eine kleine Bastelarbeit für ein neues Produkt reicht. Für Dienstleistungen fällt „prototyping“ natürlich nicht bildlich aus, sollte aber trotzdem irgendwie greifbar dargestellt werden, z.B. mithilfe eines Rollenspiels.

Ziel ist es, anhand eines unausgereiften Objektes die Stärken und Schwächen einer Idee bildlich zusammenzutragen. Dies, um dann bei der Verfeinerung einen weiter ausgereiften Prototyp herzustellen und diesen wieder auf Herz und Nieren zu prüfen. Und so weiter. Harte Arbeit für brillante Ideen. Der Mythos, dass geniale kreative Ideen einfach so und voll ausgereift aus brillianten Köpfern heraus ploppen, hält sich hartnäckig. Normalerweise aber sind sie das Resultat von harter Arbeit, gefolgt von iterativen Prozessen – eben von „prototyping“, Tests und weiterer Verfeinerung.

 

 

Wer „Design Thinking“ neu anwendet, empfindet es vielleicht zunächst als etwas chaotisch. Mit der Zeit erlebt man allerdings, dass der Prozess top Resultate erzielt, auch wenn seine „Architektur“ sich vom linearen, Meilenstein-basierten Prozess typsicher Businessaktivitäten ziemlich unterscheidet. „Design Thinking“ kann zu Innovationen führen, die über das Ästhetische hinaus gehen. Das heisst allerdings nicht, dass Ästhetik und Form nicht wichtig wären. Grossartiges Design befriedigt unsere Bedürfnisse und Wünsche. Oft sind es ja Emotionen, die uns für ein Produkt einnehmen. Immer wieder gibt es erfolgreiche Produkte, die nicht von Beginn an „einschlugen“, die uns aber abgesehen vom Funktionellen plötzlich auch emotionell ansprechen. Der iPod beispielsweise war nicht der erste MP3- Player auf dem Markt. Aber er war der erste, der einfach schön war. Er ist ein gutes Beispiel für „Design Thinking“.

Wenn ein Produkt erfolgreich sein soll, muss es also sowohl funktionell als auch emotionell stimmig sein. Und dies wird in Zukunft sogar noch wichtiger werden: Die Bedeutung von Schönheit und von emotionellen Aspekten nimmt zu. Je mehr unsere Grundbedürfnisse befriedigt sind, umso mehr suchen wir nach Produkten und Dienstleistungen, die uns auch auf der Gefühlsebene ansprechen.

 

„Der beste Weg um die Zukunft verherzusagen,

ist sie zu gestalten.“ (Willy Brandt)

 

„Design Thinking“ ist ein Werkzeug, mit dem man sich die Erfahrungen, die Kundinnen und Kunden machen wollen, prospektiv vorstellen kann. So kann man ihnen die ersehnte Form geben. Über Produkte und Dienstleistungen hinaus, egal wohin wir schauen, sehen wir Fragestellungen und Probleme, die nur durch Innovationen gelöst werden können. […] In allen Bereichen gibt es Fachleute, die sich eingehend mit den anfallenden Problemen beschäftigen. Diese Leute benötigen eine menschen-zentrierte, kreative, iterative und praktische Herangehensweise, um die besten Ideen und besten Lösungen zu finden. (ausschnitt aus einem Interview: Interview Magazin, Nr. 6 / 2012 mit Chris Brügger und Jiri Scherer)

 

 

Die Beilebtesten:

Design Thinking = der Klassiker. Dient Wissen und Emotionen in Firmen abzuholen, dient dazu Kunden und Lieferanten mit einzubeziehen oder einfach für eine Ideensammlung spielerischer Art.
Sales-Thinking = Design Thinking ausgerichtet auf gesteigerten Verkauf. Meistens geht es darum, seine Serviceleistungen zu optimieren, oder gleich neue Verkaufskanäle und Produkte zu generieren.

GOV-Jam = Design Thinking auf kommunaler Ebene, um Bürger und Wähler in eine Entscheidungsfindung spielerisch mit einzubeziehen.
Nachhaltigeits-Jam = Design Thinking, ausgerichtet darauf bestehende Strukturen nachhaltiger zu gestalten, oder hierfür neue Wege zu finden.

 

„Design Thinking“ ist eine mögliche Herangehensweise zu wahren Innovationen. Let’s do it!

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